Baumgedichte
Kleine Aktion für Klassenfahrten, die auch bei Regen funktioniert und zu tollen Ergebnissen führen kann. Bei dieser Aktion werden Naturbeobachtung und Sprache miteinander verknüpft. Der spielerische Umgang mit Sprache wird gefördert.
Material:
Stifte
Papier
Schreibunterlagen
Beschreibung:
Teilen Sie die Klasse in Gruppen von 4 bis 6 Kindern auf.
Positionieren Sie die Kinder um einen charaktervollen Baum, so dass jedes Kind einen eigenen Blickwinkel hat (z.B. ganz nah am Baum, so dass die Nasenspitze fast die Rinde berührt oder ganz weit weg, so dass das Kind den ganzen Baum sehen kann. Oder mit dem Hinweis einen bestimmten Ast oder die Wurzeln anzuschauen usw.). Ein Kind bekommt die Schreibunterlage, Papier und Stift.
Jedes Kind nennt nun zwei bis vier Begriffe, die ihm beim Betrachten seines Baumabschnittes einfallen. Diese werden von „Protokollanten“ festgehalten.
Sind einige Begriffe gesammelt, suchen Sie einen bequemen Ort auf. Sollte Ihre Klassenfahrt etwas verregnet sein, können Sie den zweiten Teil der Aktion nach drinnen verlegen. Die Herausforderung an die Gruppen: Aus den gesammelten Worten schreiben die Kinder ein Gedicht. Dabei müssen sich die Verse nicht unbedingt reimen, aber alle Worte sollen in dem Gedicht vorkommen. Die Gedichte werden anschließend vorgetragen. Oder in einem Klassenfahrten-Buch, dass die Kinder selber gestalten, festgehalten.
Variante: Aus den Worten soll ein Märchen oder die Geschichte des Baumes geschrieben werden.
