Theater im Wald: Käfer spielen mit
Die Dröppelmina wird geweckt
Für knapp 20 Kinder vom städtischen Jugendhaus an der Driburger Straße war die Aktion „ein Supererlebnis“. Theater im Wald, zwei Wochen im Dialog mit der Reviernatur, Spiel und Spannung. „Das war toll,“ lautet das kollektive Urteil.
Zustande kam das Projekt „Die Dröppelmina - nach Theodor Storms berühmter Geschichte von der „Regentrude“ - durch die Zusammenarbeit mit dem „Forum Kunstvereint“, dem Jugendamt der Stadt und dem Sponsor Gelsenwasser. Regie führten Andrea Kramer (Forum) und Dirk Gouder von der Arillus-Gesellschaft für Umweltbildung und Naturerlebnis.
„Wasserspiele“ tauften Kramer/Gouder das unterhaltende Spiel, dem Ortsbegehungen und –ansichten vorangingen.
Denn neben dem Einstudieren der Szenen galt es, die Kinder für die Natur, für Käfer, für Bäume, Sträucher, Blätter und Bach zu sensibilisieren.
Zusammen mit dem Schauspieler Burkard Forstreuter und dem Akkordeonisten Ralf Kaupenjohann sowie den jungen Talenten wurde ein dramatisches Abenteuer einstudiert. Denn im Stück „Dröppelmina“ macht sich ein Paar auf, die seit Wochen schlafende Regenfrau zu wecken - das Land ist schon ganz verdorrt. Das (Über-)Leben wird schwierig.
Geregnet hat's während der Probenphase in Oberscholven, nahe dem VKR-Kraftwerk. Doch die Premiere des „Wasserspiels“ blieb trocken. HJL
